Freitag Morgen brachte ich die Kinder in die Schule, packte noch meinen Rucksack fertig und war dann auch schon bereit für unseren Wochenendurlaub in Wisconsin. Ein bisschen musste ich mich jedoch noch gedulden, da ich erst später mit Annelie nachfahren würde, die noch bis Mittag arbeitete. Um zwei Uhr nachmittags schmiss ich auch schon meine drei Taschen in das Auto, lieferte noch schnell ein paar Kinderbücher bei der Bücherei ab und machte mich dann auf den Weg um Annelie abzuholen. Mit Weihnachtsmusik, Metal, Ed Sheeran und Michis Hardstyle Playlist hatten wir auch einen guten Musikmix für die fast vier Stunden Autofahrt, sodass die Zeit relativ schnell verging und wir abends im Resort ankamen. Bris Anweisungen nach mussten wir die Treppen hoch in den zweiten Stock und das erste Zimmer links war unser Apartment. Die erste Tür links stellte sich jedoch als „Trash room“ heraus, also nahmen wir das nächste Zimmer, welches dann tatsächlich unsere Unterkunft darstellte. Wieder einmal staunte ich nicht schlecht, als ich das Apartment sah, welches meine Gasteltern gebucht hatten. Annelie und ich bekamen sogar das Hauptzimmer, da dieses weiter entfernt vom Kinderzimmer lag, damit wir nicht von Kindergeschrei gestört werden. Unser Bett war so groß, dass sich unsere ausgestreckten Arme nicht berührten, wenn wir nebeneinander lagen und außerdem hatten wir zwei Badezimmern mit Partnerbadewanne, die wir jedoch nicht nutzten haha 😀 Nachdem wir unsere Taschen abgelegt hatten machten wir uns auch schon auf den Weg über den Skyway von unserem Zimmer zu den Wasserparks, um diese für die nächsten Tage einmal abzuchecken. Neben unzähligen Wasserrutschen, Pools und Poolbars fanden wir auch noch Spielehallen, einen Kletterpark, Restaurants, Cafes, Go-Kart Rennbahnen, einen Candy Store, usw. Müde von der langen Autofahrt schliefen wir auch schon relativ früh und starteten umso motivierter am nächsten morgen los Richtung ersten Wasserpark. Sofort probierten wir alle Rutschen aus, schmissen uns ins Wellenbad, überlegten wie wir am besten an einen der überdimensional großen Margaritas kamen, liesen uns in großen Reifen im Loop treiben, relaxten im Whirlpool und lernten unsere absolute Lieblingsrutsche – den „Hurricane“ kennen. Den Treppenaufgang dieser Rutsche bewältigten wir die nächsten Tage unzählige Male und entwickelten sogar eine Technik für die schnellste Position hinunterzurutschen 😀

Sonntag Mittag begaben wir uns gemeinsam mit meiner Gastfamilie in ein Restaurant, welches sehr „wild-westlich“ (das Wort gibt es bestimmt nicht aber ich habe keine Ahnung wie ich das sonst beschreiben soll) eingerichtet war und in dem uns ein Zug unsere Getränke und Speisen brachte. Nicht nur die Kinder waren hellauf begeistert von diesem Konzept, nur Curt verdrehte die Augen, als er zum achten Mal akrobatisch über die Kinder klettern und die gelieferten Getränke an den Tisch bringen musste. Nach dem Essen erkundeten wir noch die riesige Spielehalle im Restaurant und die Kinder durften unter anderem Flugzeug fliegen und Rennauto fahren.

Ansonsten verbrachten wir das gesamte Wochenende wie oben schon beschrieben im Wasserpark, schmissen uns auch das eine oder andere mal mit den Kids die Kinderrutschen hinunter und Annelie und ich machten uns dann Montag am frühen Nachmittag wieder auf den Heimweg.


2 Kommentare zu „Wisconsin Dells 💦🏊🏼‍♀️“

  1. Avatar von Astrid Zach
    Astrid Zach

    Boa des wäre genau meins. Ich liebe rutschen.

  2. Avatar von Donnerer Christine
    Donnerer Christine

    Ja alles Überdimensional in Amerika. Da wird dir bei uns wieder alles winzig klein vorkommen. LG.

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