Nach einem schnellen Frühstück im Auto, das aus einer Banane & einem Müsliriegel bestand, starteten wir unsere heutige Route und landeten schon bald auf einer Schotter-/Sandstraße, die nicht wie von unserem Navi versprochen an einem Strand endete sondern plötzlich im Hof eines Hauses endete, wo wir von zwei bellenden Hunden begrüßt wurden. So blieb uns nichts anderes übrig als unzukehren und uns ein neues Ziel zu suchen, was dann dazu führte, dass wir ein wunderschönes Stück Küste fanden, an dem wir einen kleinen Spaziergang unternahmen und die warme Sonne genossen.

Da es an der Westküste Portugals unendlich viele Plätze gäbe die sich zu besichtigen auszahlen würden, beschlossen wir irgendwann einfach mithilfe von Auszählreimen oder „Schere, Stein, Papier“ zu entscheiden, welche Ziele wir in unsere Route aufnahmen. Bis jetzt hat uns diese Methode auch noch kein einziges Mal enttäuscht, denn schon als nächsten landeten wir auf steilen Klippen, von denen aus wir eine super Weitsicht auf die in die Felsen gebauten Häuser sowie die Surfer im Meer unter uns hatten.

Der letzte Stopp vor der Südküste bestand aus einem weiteren unglaublich schönem Stückchen Küste, ich glaube Bilder sagen dabei mehr als Worte.

Langsam aber sicher packte uns der Hunger und so suchten wir den nächsten Supermarkt in der Stadt Sagres auf und nahmen anschließend einen Brot-Aufstrich-Tomaten-Snack zu uns, während wir erneut die Aussicht auf die Wellen von den Klippen aus genossen.

Abends begaben wir uns zum Leuchtturm Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten Punkt europas, um von dort aus den Sonnenuntergang zu beobachten. Die Zeit vertrieben wir uns mit ein paar Partien Uno, während wir der Sonne dabei zuschauten, wie sie hinter dem Meer verschwand. Der Ort macht seinem Namen

„Ende der Welt“ alle Ehre, denn sich vorzustellen, dass sich das Meer von hier aus bis nach Amerika erstreckt, war unglaublich.

Nach Einbruch der Dunkelheit machten wir uns auf zu unserer kurz davor gebuchten Unterkunft, dieses mal – wie wir zumindest glaubten – ein Hotelzimmer. Als wir an der Rezeption des Resorts ankamen war weit und breit niemand zu finden, so blieb mir nichts anderes übrig als die Nummer anzurufen, die auf der verschlossenen Tür notiert war. In gebrochenem English erklärte mir wenig später eine Frau, welche sich, den lauten Nebengeräuschen nach, gerade im Auto oder auf einer Baustelle befand, dass sie unseren Zimmerschlüssel in einem Briefkuvert unter die Fußmatte gelegt hatte. Tatsächlich fanden wir sofort alles wie beschrieben vor und konnten unseren Augen kaum trauen als wir die Tür zu unserem „Zimmer“ öffneten. Dieses bestand nämlich aus einer Küche, einem Wohnzimmer, zwei Badezimmern, zwei Schlafzimmern und einem Balkon mit Pool- und Meeeblick, von dem aus wir in unseren eigenen Garten gelangten. Jetzt sind wir schon sehr gespannt ob uns morgen Vormittag derselbe Preis an der Rezeption erwarten wird, den wir gebucht haben.😅


Ein Kommentar zu „Sunset at the end of the world… 🌅“

  1. Avatar von Andrea Ulz
    Andrea Ulz

    Tolle Eindrücke!
    Viele schöne Erlebnisse noch!

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